Wanderung im Nationalpark Huascarán

10.03.2024

Der Nationalpark Huascarán (spanisch: Parque Nacional Huascarán) ist ein peruanisches Juwel in den zentralen Anden. Er umfasst etwa 3.400 Quadratkilometer atemberaubender Berglandschaften und wurde 1977 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. 1985 folgte dann die Ernennung zum Weltnaturerbe.

Das Reich der weißen Gipfel

Sein Name leitet sich vom gleichnamigen Berg Huascarán ab, dem mit 6.768 Metern höchsten Berg Perus und vierthöchsten Berg Südamerikas. Die Cordillera Blanca, die "Weiße Kordillere", prägt das Bild des Nationalparks. Diese Bergkette beherbergt zahlreiche weitere Gipfel über 6.000 Meter, die Gletscher und türkisfarbene Lagunen speisen.

Vielfalt auf allen Ebenen

Der Nationalpark Huascarán bietet aber weit mehr als ewige Eisfelder. Tiefe Schluchten, rauschende Flüsse und idyllische Täler formen eine abwechslungsreiche Landschaft. Neben der imposanten Flora der Hochanden gedeihen hier auch unzählige Pflanzenarten, darunter die bis zu 12 Meter hohe Puya Raimondi, die Königin der Bromelien.

Tierische Bewohner

Auch die Tierwelt ist artenreich. Pumas, Andenadler, Viscachas (Kaninchenartigen) und verschiedenste Vogelarten finden in diesem Schutzgebiet einen sicheren Lebensraum.

Archäologische Schätze

Über 3.300 archäologische Stätten zeugen von der langen Geschichte menschlicher Besiedlung in der Region. Ruinen aus der Zeit der Chavín- und Recuay-Kultur sowie der Inkazeit lassen Besucher in vergangene Epochen eintauchen.

Aktivitäten im Nationalpark Huascarán

Der Nationalpark Huascarán ist ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten. Bergsteigen, Trekking, Mountainbiking und Gletscherwanderungen locken Abenteuerlustige aus aller Welt an. Aber auch gemütlichere Aktivitäten wie Wandern auf markierten Wegen, Reiten oder die Beobachtung der vielfältigen Tierwelt sind möglich.

Ein Besuch im Nationalpark Huascarán verspricht ein unvergessliches Erlebnis inmitten der grandiosen Andenlandschaft Perus.

 

Mia Wyszynski Mia Wyszynski
Mia Wyszynski
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